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Samhain im Schoß der Erde - zwischen Jägermond und Jahreskreis

vor 3 Tagen
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Samhain im Schoß der Erde – zwischen Jägermond und Jahreskreis.

Samhain im Schoß der Erde – zwischen Jägermond und Jahreskreis.


Es gibt Tage, an denen der Wandel nicht laut anklopft. Er wird spürbar in der früheren Dunkelheit, in der Ruhe der Natur, im Wunsch, wieder näher bei uns selbst anzukommen.


Am 26. Oktober um 5.11 Uhr steht der Vollmond im Stier der Sonne im Skorpion gegenüber.


Der Stier erinnert an Körper, Halt, vertraute Rituale, an das, was uns wirklich nährt. Der Skorpion führt in die Tiefe, zu dem, was sich wandeln möchte. Für mich lädt diese Begegnung ein, beides zuzulassen: Bewahren und Loslassen.


Samhain erinnert an den Übergang in die dunkle Jahreszeit. Viele begehen ihn in der Nacht vom 31. auf den 1., manche nehmen den Vollmond als persönlichen Moment des Innehaltens.


Beides darf sein. Ein Jahreskreis lässt sich nicht nur an einem Datum spüren. Diese Zeit kann näher an Wurzeln führen, an Menschen, Geschichten und Erfahrungen, die uns geprägt haben.


Wenn Ahnen für dich dazugehören, darfst du sie in Gedanken würdigen. Und wenn es vor allem um deinen eigenen Weg geht, ist auch das genug.


Vielleicht fragst du leise: Was aus meinen Wurzeln möchte ich bewahren – und was darf sich wandeln?

Du musst nichts erzwingen. Vielleicht reicht es, einen Moment einfach da zu sein: Eine Kerze, die Füße am Boden, eine Hand auf dem Herzen. Ich ehre, was mich geprägt hat. Ich lasse gehen, was seine Zeit erfüllt hat.


So wird Samhain ein stiller Übergang – nicht weg von dir, sondern näher zu dem, was dich wirklich trägt.

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